Der Mensch

Wir werden in die Welt gesetzt, ohne dass man uns vorher gefragt hätte. Wir gehen von der Welt, ohne dass man uns vorher fragt und irgendwo dazwischen versuchen wir möglichst wenig schlechte Gefühle und möglichst viel Glück zu empfinden. Und weil dieses Glück scheinbar viel leichter zu erreichen ist, wenn wir das gemeinsam versuchen, verbringen wir unser Leben zusätzlich damit jemanden zu suchen, der mit uns glücklich ist.
Allein der Gedanke daran am Ende seines Lebens niemanden gefunden zu haben löst in uns Angst aus. In unserer neueren Zeit verbringen wir nun wesentlich mehr Zeit damit auf der Karriereleiter nach oben zu klettern. Dadurch versprechen wir uns mehr Prestige und ein höheres gesellschaftliches Ansehen, also weniger Einsamkeit. Diese Art das Gefühl der Einsamkeit zu substituieren wird gesellschaftlich anerkannt und ist durch weniger Gefühlsoffenbarung zu erreichen. Leider merken wir es meist zu spät, dass wir dadurch nicht wirklich glücklich werden.


Kommentar schreiben

Der Beitrag wurde am 17. Januar 2009 um 22:30 veröffentlicht und wurde in der Kategorie Tagebuch gespeichert. Du kannst Kommentare zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen TrackBack auf deiner Seite einrichten.