Gefühle (2/2)

Diese scheinbar immer schon da gewesene Begebenheit scheint natürlich zu sein, führt aber bei vielen Männern zu einer sozialen Unfähigkeit, Aggression oder dem berühmten nervösen Zucken im Auge. Wer den Stress nicht abbaut (zum, Beispiel durch Reiki) wird krank.
Die Folge davon ist: Männer weinen heimlich oder bemitleiden sich öfter selbst. Wer offiziell nicht bemitleidet wird, weil er ein starker Mann ist, der bemitleidet sich oft selbst um irgendwie seine Gefühlswelt in den Griff zu kriegen. Und auch bei mir scheint es immer schwerer zu werden irgendwie mit meinem Leben klar zu kommen. Ich schotte mich ab, wenn es mir schlecht geht, weil ich niemanden nerven möchte mit meinen Problemen. Männer haben gelernt niemanden zu brauchen, wenn es um ihre Gefühle geht, obwohl sie, genau wie jeder andere Mensch, jemanden brauchen.
Die Erkenntnis der vergangenen Wochen ist: Es geht mir gut, wenn ich jemanden habe mit dem ich reden kann bzw. mit dem ich was unternehmen kann und ich schotte mich ab, wenn es mir schlecht geht.


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Der Beitrag wurde am 14. Februar 2009 um 19:31 veröffentlicht und wurde in der Kategorie Tagebuch gespeichert. Du kannst Kommentare zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen TrackBack auf deiner Seite einrichten.