Studentenpartys
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Es gibt 3 Sorten von Singles, die auf Studentenpartys gehen:
1. Die Verzweifelten: Sie sind meist von Anfang bis Ende da, stehen die ganze Zeit an der Bar, beobachten die Leute, sind aber aus Gründen des Selbstbewusstseins nicht willens jemand anderen auch nur eines Blickes zu würdigen und gehen am frühen Morgen enttäuscht nach Hause. |
2. Die, die zwar nicht glücklich damit sind, sich aber mit ihrer Lage abgefunden haben:
Zur zweiten Sorte gehöre zweifellos ich. Jene Singles wollen ebenfalls keinen Finger krümmen, um etwas an ihrer Lage zu verändern, kommen aber meist mit Freunden und wirken nicht ganz so einsam (auch wenn sie es sind) wie Gruppe 1.
3. Die, die ihr Singleleben in Form körperlicher Kontakte ausgiebig genießen:
Gruppe 3 kommt meistens erst wenn schon der Rest da ist, ist dann schon angetrunken und feiert durch bis die Party vorbei ist oder bis sie jemanden gefunden haben, mit dem sie nach Hause können.
Auch ich blieb diesmal aus zweierlei Gründen nicht besonders lange da. Erstens, weil Marion sehr spendierfreudig war… mein Alkoholpegel also schnell auf einem Level war, auf dem man besser nicht mehr trinken sollte. Der zweite Grund war der, dass Marion alles daran zu setzen schien mit mir ins Bett zu kommen und so landeten wir aus Gründen meiner mangelnden Selbstachtung und meines Alkoholpegels schnell bei ihr im Bett. Obwohl die Nacht mit ihr wider Erwarten sehr heiß war, ging ich am nächsten Morgen mit mehr Kopfschmerzen als gewöhnlich schnell nach Hause.
