Zurückhaltung

Investierte Intervention falsch interpretiert. Missverständnisse wiederholten sich. Geschichte drehte sich im Kreis bis ihr schlecht wurde. Bis sie schlecht wurde. Es kam, was kommen musste. Beziehung ab in die Mülltonne!
Wir lernen Menschen kennen, wir lernen Freunde kennen, wir lernen falsche Freunde kennen. Menschen machen Fehler… Nach längerem Nachdenken ist das das Einzige was Menschen machen (vom eigensinnigen Geschmack der Mutter hinsichtlich Kindermode mal abgesehen). Die ganze Geschichte ist ein impressionistisches Gemälde verschiedenster Fehler in allen Fassetten und Farbnuancen, wiederholt über die ganze Länge unserer Existenz, begonnen mit einem Urfehler. Und in kindlicher Erinnerung an den Satz „Du hast angefangen“ frage ich mich: Was wäre, wenn man sich seit jeher zurück gehalten hätte? Rückhalt durch Zurückhaltung oder doch ehr (Zu)Rückfall? Lag der Urfehler in der Intervention oder in der falschen Interpretation?
Aus Geschichte zu lernen heißt: Denselben Fehler nicht noch einmal machen (aber den gleichen), sondern ihn in einer anderen Farbnuance auszuprobieren um zu schauen was passiert.
Ich frage mich: Inwiefern hätte man die Trennung Marions Eltern verhindern können? Anders intervenieren? Anders Kommunizieren? Oder war alles zum Scheitern verurteilt und man hätte die Trennung maximal noch hinauszögern können.

Ein Kommentar

  1. schade das du nicht weiter schreibst. War sehr interessant.


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Der Beitrag wurde am 2. März 2009 um 22:52 veröffentlicht und wurde in der Kategorie Tagebuch gespeichert. Du kannst Kommentare zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen TrackBack auf deiner Seite einrichten.